20. April 2009







Bank of America hat heute Quartalszahlen heraus gegeben. Hierbei konnte Bank of America (ISIN US0605051046/ WKN 858388) mit einem Milliardengewinn überraschen. Im ersten Quartal 2009 verdreifachte sich der Überschuss im Vergleich zum Vorjahr 2008 auf fast 2,8 Milliarden Dollar (2,1 Mrd Euro), wie die Bank am Montag mitteilite. Im letzten Quartal 2008 hatte das Institut noch einen hohen Verlust hinnehmen müssen. Je Aktie lag der Gewinn bei 44 Cent.

Auf Grund der Finanzkrise hatte die Bank of Amerika 45 Milliarden US Dollar vom amerikanischen Staat an finanziellen Hilfen erhalten. Vor den Dividenden für Vorzugsaktionäre wie etwa den Staat verdiente die Bank sogar 4,2 Milliarden Dollar. Für das Gesamtjahr hatte Bank-Chef Kenneth Lewis kürzlich einen Milliardengewinn vor Steuern und Kreditausfällen angekündigt.

Die Bank of America hatte sich Ende vergangenes Jahr am Kauf der Investmentbank Merrill Lynch verschätzt, zumal die übernommene Hypothekenfirma Countrywide schon ein großes Loch in den Finanzbeutel von Bank of America gerissen hatte. Dabei entwickelte sich das Ergebnis der übernommenen Großbank Countrywide Financial im Zuge einer Widerbelebung des Hypothekengeschäft durch aus positiv. Auch die Entwicklung im Segment Capital Markets durch Merill Lynch konnte die Bilanz von Bank of America um einen bereinigten Beitrag von 3,7 Mrd. Dollar verschönen. Analysten hatten zuvor ein EPS von 4 Cents je Aktie vermutet.

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