29. April 2009

Die armen Schweine

In den Medien ist die Panik ausgebrochen. Überall hört man von der gefährlichen Schweinegrippe, die die Israelis liebevoll Mexikogrippe nennen. Schon purzeln auch die Preise für Schweinebäuche, wohin gegen einige Pharmawerte zulegen konnten. Ganz klar ist zu sehen, dass sich der Future für Schweinebäuche ca. seit 2004 auf einem langfristigen Abwärtstrend befindet, trotz einiger kurzfristigen Kursralleys. Seit Ende 2008 befindet sich der Future ganz klar unter der 100,00er Marke. Der jetzige Hype um die Schweinegrippe vermag sein Übriges hinzuzufügen.

Die Grillsaison dürfte für jeden dennoch gerettet sein, denn laut Aussage der Virologen besteht keinerlei Gefahr sich mit dem Viruserreger der Grippe über das Schweinefleisch anzustecken. Schon bei der Verarbeitung z.B. durch Braten bei 70 Grad soll keine Gefahr mehr bestehen, da der Erreger durch diese Temperatur abgetötet werden soll.

Von Importreduktionen von Schweinebäuchen wird bislang in keinem Land ausgegangen. Weder in Mexiko noch in Amerika sind erkrankte Tiere gemeldet worden.

Auch wir haben uns schon gefragt, wo denn all die eventuell toten Schweine geblieben sein könnten. Es gibt keine.

Da wir weder Veterinäre noch Virologen sind, können wir dementsprechende Auswirkungen auf die Tierwelt und den menschlichen Organismus nicht wissenschaftlich beurteilen.

Eines bleibt klar, die jenigen die gern Schweinefleisch essen, werden es auch weiterhin tun und diejenigen die Angst haben, sich mit der Grippe anzustecken, werden sich Medikamente und Schutzmasken zulegen.

Für die Spekulanten unter uns, ist es sicherlich ein interessante Marktsituation. Nach all den Krisen: jetzt die Schweinekrise. Und schon erschallt auch der nächste Aufschrei: die Ölpreise fallen wegen .......der Schweinekrise. Warum? Na, wegen der gefallenen Nachfrage im Tourismus. Wer hätte das gedacht?

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

 
Copyright 2009 CFD-Signal. Powered by Blogger Blogger Templates create by Deluxe Templates. WP by Masterplan