
(BWM Jahreschart 08-09)
Der deutsche Autobauer BMW hat im ersten Quartal rote Zahlen schreiben müssen. Der Verlust belief sich auf 152 Millionen Euro, wie man heute mitteilte. Dies ist ebenfalls auf die Absatzkrise zurückzuführen. Im voran gegangenen Jahr hatte der Autobauer noch 487 Millionen Euro verdient. Mittlerweile sank der Umsatz um 13,4 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro. Vor Zinsen und Steuern liegt ein Minus von 55 Millionen Euro vor im Gegensatz zum Vorjahreszeitraum bei einem Gewinn von 827 Millionen. Im vierten Quartal 2008 hatte BMW ein Minus von 718 Millionen ausgeweisen müssen. Daher musste BMW Kosteneinsparungen vornehmen und führte Kurzarbeit ein. Die Einsparungen halten weiter an, obwohl man von schlechteren Zahlen ausgegangen war.
BMW wird dennoch weiterhin keine Prognose für das Jahr 2009 abgeben, dennoch erhofft man sich eine Verbesserung der Marktverhältnisse bis spätenstens 2010. Auch werden neue Modelle auf den Markt kommen, die zur Umsatz- und Gewinnsteigerung beitragen soll. Durch die staatliche Abwrackprämie konnte der Autobauer bislnag wenig profitieren.

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