13. November 2009
Großkonzerne beginnen mit innerbetrieblichen Impfungen gegen Schweinegrippe
ThyssenKrupp und der Energieriese Eon haben mit der Impfung ihrer Mitarbeiter begonnen. Andere Unternehmen wollen folgen.
Um der Fürsorgepflicht gegenüber ihrer Mitarbeiter nachzukommen, wollen viele Großkonzerne nun ihre Mitarbeiter gegen die Influenza A/H1N1, der Schweinegrippe, impfen lassen und haben beim Gesundheitsministerium angefragt und Impfstoffe bestellt.
Theoretisch könnten die Unternehmen das Impfserum direkt bei den jeweiligen Herstellern wie GlaxoSmithKline, Baxter oder Novartis anfordern. Da allerdings die bisherige Zusammenarbeit von Unternehmen und dem Bundesministerium für Gesundheit problemlos verläuft, wird das derzeitige Verfahren nicht umgestellt werden.
Die Konzerne lassen ihre Mitarbeiter teilweise durch Betriebsärzte impfen. Dies minimiert Unterbrechungen in wichtigen Produktionsabläufen. Die Impfung von Mitarbeitern soll im Pandemiefall einen reibungslosen Ablauf der Grundversorgung für die Gesellschaft garantieren.
Innerbetriebliche Impfkampagnen sollen demnächst von der deutschen Telekom und dem Sportartikelhersteller Adidas durchgeführt werden.
Jeder Mitarbeiter hat jedoch das Recht sich gegen die Impfempfehlung auszusprechen. Vorrangig gilt hier das im Grundgesetz verankerte Recht auf körperliche Unversehrtheit. Die WHO hat bereits die Pandemiestufe 6 ausgerufen und eine Erlassung durch die derzeitige deutsche Regierung kann dieses Recht zum Wohle der Gemeinschaft durch das Infektionsschutzgesetz aufheben.
Die meisten Konzerne halten sich bislang zurück.
Mittlerweile scheint das Gedrängel um den Impfstoff ungeahnte Ausmaße anzunehmen.
Das Bundesgesundheitsministerium geht von einer gesteigerten Nachfrage des Impfstoffes aus. Die Angst der Virus könnte mutieren ist ungebremst.
Bei einer Mutation würde jedoch der Impfstoff keinerlei Wirkung erzielen. Daraus ergibt sich die Frage, ob eine Nachbestellung nötig wird. Geplant ist eine Durchimpfung der gesamten Bevölkerung.
Eine zu erwartende Impfstoffknappheit wurde bereits durch die Medien bekannt gegeben. Ebenso empfehlen etablierte Medien die Anwendung des Impfstoffes für Kinder unter drei Jahren. Auch wenn das Serum an dieser Bevölkerungsgruppe unzureichend getestet wurde.
Die bisher eher mild verlaufende Schweinegrippe und die bisherige Vermarktungsstrategie lässt bei einigen den Verdacht aufkommen, dass gezielt eine Manipulation durch Werbung stattgefunden hat, um den Absatzmarkt zu vergrößern und weitere Gelder in die Kassen der Pharmaindustrie zu spülen.
Die Aktionäre dürften dies mit Freude vernehmen, da positive Auswirkungen auf die jeweiligen Werte zu erwarten wären. Sind Pharmawerte somit immer noch ein heißer Tipp oder schon eher eine kalkulierbare Größe?
Kann man hier nicht schon von einer Art Paranoia ausgehen, die Deutschland und den Rest der Welt erfasst? Wir wollen hier nicht über moralische oder ethische Gründe aufklären. Jeder sollte für sich selbst entscheiden, ob er die Impfung bei sich durchführen lässt. Da können wir keinen medizinischen Rat geben. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
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