Die Anleger werden nervös. Nach der gestrigen Herabstufung Griechenlands hat es nun auch Spanien erwischt. Während die griechische Regierung immer noch um ihe Staatshilfen bangt, sich Deutschland wegen der NRW-Wahl immer noch querzustellen scheint, fallen die Märkte wegen der schlechten Bewertung der Ratingargentur Standard & Poors.
Hinzu kommt, dass heute abend noch die Sitzungsergebnisse der FED-Sitzung bekannt gegeben werden. Sollte man sich entschließen in den USA die Zinsen anzuheben, dürfte sich der amerikanische Leitindex auf einem larem Weg nach unten befinden. Da sich der Dollar zu diesem Zeitpunkt gegenüber dem Euro auf neue Höchststände entwickelt, ist klar am 1 Jahres Tief des Euros zu erkennen.
Jetzt geht es ab
Die heftige Reaktion der Marktteilnehmer zeigt wieder einmal wie anfällig und sensibilisiert sie sind. Jeder hat Angst vor einer nächsten Krise. Dabei kommen diese Herabstufungen des öfteren vor. Wohl dem, der heute short eingedeckt war. Und schon meldet sich der amerikanische Präsident Barak Obama mit größter Sorge um den Europäischen Finanzmarkt. Wir Europäer haben in der Finanzkrise lange als Vorbild herhalten müssen und müssen jetzt erkennen, dass wir genauso anfällig sind, wie alle anderen auch.
Aber wie schafft es eigentlich ein Staat so pleite zu sein?
Das ist sicherliche eine interessante Frage, auf die es eigentlich nur drei Antworten gibt.
a) man lebt über seine Verhältnisse
b) man macht bezüglich dessen große Schulden
c) man bedient sich selsbt aus der Kasse und hat zu wenige Einnahmen.
Jeder kann sich jetzt aussuchen was auf die Pleitegeier zutrifft.
Vielleicht hätten die Verantwortlichen hin und wieder mal einen berühmten deutschen Fernsehsender anschalten müssen, damit sie den Weg "raus aus den Schulden"auch wirklich erkennen.
Und was kommt danach?
Nach einer Umfrage von finanzen.net sind sicherlich über 70% der Befragten dafür Griechenland aus der Währungsunion auszuschließen. Wir erinnern daran, dass es die NO-BAILOUT-Klausel im Lissabonner Vertrag gibt. Selbst die FAZ hat schon darüber berichtet. Das scheint aber nicht zu stören, was kümmert und die Kreditunwürdigeit von denen, wenn es heute schon Spanien ist. Entweder wir zahlen alle gemeinsam oder die Währungsunion fällt. Ganz einfach ist das. SEltsam dass es den Ländern aus dem Ostblock noch so gut geht oder kommen die als nächstes dran?
Aber wir wollen Ruhe bewahren. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Und an die Nostalgiker unter uns: NEIN, die D-Mark kommt nicht zurück.

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